Die reiche Geschichte von Fes, der alten Hauptstadt Marokkos, hat der Stadt gleich zwei “historische Städte” beschert: die Medinas. Der Königspalast, der jüdische Friedhof und die Boujeloud-Gärten sind Fès el Djadid. Die komplexeste Medina der Welt ist Fes el Bali, mit 14 Toren, 6.000 Straßen, 200 Moscheen und 180 Hammams.

Die Stadt ist nicht nur die älteste der vier Königsstädte und die viertgrößte Stadt Marokkos. Sie ist auch ein Denkmal für drei Epochen, die sich vor allem in der Architektur dieser alten Stadt widerspiegeln. Wie viele andere alte Hauptstädte liegt auch Fes ziemlich weit von der Küste entfernt, so dass die beste Reisezeit April-Mai oder Oktober-November ist, wenn es nicht zu heiß ist und man die Stadt zu Fuß erkunden kann.

Die Madrasa Bou Inania aus dem 14. Jahrhundert (ein schönes Beispiel islamischer Architektur mit ihren kunstvollen Schnitzereien, Mustern, arabischen Kalligraphien und dem Minarett), die Festungen Borj Nord und Borj Sud, die Qaraouyine-Bibliothek, die Al-Tijani-Moschee und die Merenidengräber neben dem Mereniden-Hotel sind allesamt Sehenswürdigkeiten in der Stadt.

Traditionell locken zwei antike Zentren aus verschiedenen Epochen, die Denkmäler verschiedener marokkanischer Herrscherdynastien sind, Touristen nach Fes: Fes el-Djadid und Fes el-Bali.

Fes el Bali

Fes el Bali ist der älteste Teil der Stadt und existiert seit der Gründung der Stadt im Jahr 789. Fes el Bali bewahrt die Erinnerung an die erste Dynastie der Idrissiden-Herrscher und beherbergt das Mausoleum von Idris II., dem Sohn des Stadtgründers. Fes el Bali ist jedoch mehr als nur eine Gedenkstätte und ein religiöser Ort. Hier befindet sich auch das Zentrum der marokkanischen Bildung, die Islamische Universität Al Karouin. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und gilt bis heute als die zweitwichtigste Universität der muslimischen Welt nach der Kairoer Al-Azhar-Universität.

Die alte Medina, die von der mittelalterlichen Stadtmauer von Fes el Bali umgeben ist, ist eine der größten Fußgängerzonen der Welt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier befindet sich eines der am meisten geschützten Heiligtümer der Stadt, das Moulay-Idris-Mausoleum, das für Nicht-Muslime nicht zugänglich ist.

Fes el Djadid

Die zweite Medina, Fes el Djadid, umfasst den Palast des Emirs, das vielfarbig gekachelte Minarett und das alte fesische Ghetto. Der moderne dritte Teil der Stadt, das so genannte Neue Fes, ist der Rest.

Das Gerberviertel

In der Nähe der Al-Karouin-Universität befindet sich das Viertel der Lederarbeiter von Shawr. Fes ist berühmt für sein Kunsthandwerk, aber dieses Viertel ist bei Touristen besonders beliebt, denn hier wird die gleiche Technologie angewandt, mit der vor Hunderten von Jahren Leder verarbeitet wurde.

Kulturreisen

Die Städte als kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentren von Ländern und Regionen haben den Vorteil, einen erstklassigen Tourismusmarkt für ausländische Besucher zu schaffen, und ihre Rolle im historischen und kulturellen Tourismus nimmt ständig zu. Kulturreisen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Entwicklung von Tourismusstädten. Im Gegensatz zu den natürlichen Faktoren vereint der historische und kulturelle Faktor die charakteristischen Merkmale von beweglichen und unbeweglichen Gütern und hat eine eigene historische Dynamik. Mit der Zunahme des kulturellen Niveaus der Bevölkerung spielt der historisch-kulturelle Tourismus eine immer wichtigere Rolle bei der Entwicklung der Tourismuszentren. Die historisch und kulturell erhaltenswerten Stätten bilden die touristischen Bezirke, die Knotenpunkte, in deren Mittelpunkt die touristischen Städte stehen. Daher sind es die Touristenstädte, die als ultimative Zielorte für Touristen dienen.

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Safaritour

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